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Hier könnt ihr nachlesen wie dortmund entstanden ist usw.

BVB



Geschichte:

Gründung und rascher Aufstieg
Im November 1901 wurde die katholische Jünglingssodalität „Dreifaltigkeit“ im Dortmunder Nordosten gegründet. Die Mitglieder waren zum großen Teil junge Stahlarbeiter und Bergleute und betätigten sich zunächst sportlich beim Turnen und in der Leichtathletik. Aber spätestens seit 1906 wurde auf der Weißen Wiese auch regelmäßig Fußball gespielt. Im selben Jahr wird Kaplan Hubert Dewald Vorsitzender der Jünglingssodalität und setzt sich energisch gegen das „rohe und wilde Treiben“ ein. So setzte er einen zusätzlichen Gottesdienst am Sonntag Nachmittag, dem Spieltag, an.

Am vierten Advent, dem 19. Dezember 1909, trafen sich über 40 Mitglieder der Sodalität in einem Nebenraum des Wirtshauses „Zum Wildschütz“ in der Österholzstraße (unweit des Borsigplatzes), um über die Gründung eines von der Kirche unabhängigen Vereins zu beraten. Kaplan Dewald erfuhr von diesem Treffen und versuchte die Gründung des Vereins zu verhindern. Ihm wurde aber gewaltsam der Zutritt verweigert. Trotzdem sprangen darauf hin eine ganze Reihe der Versammlungsmitglieder wieder ab und es blieben nur die 18 Vereinsgründer Franz und Paul Braun, Heinrich Cleve, Hans Debest, Paul Dziendzielle, Franz, Julius und Wilhelm Jacobi, Hans Kahn, Gustav Müller, Franz Risse, Fritz Schulte, Hans Siebold, August Tönnesmann, Heinrich und Robert Unger, Fritz Weber sowie Franz Wendt übrig.

Da die Gründung spontan und unvorbereitet ablief, gab es auch keine Überlegungen für einen Namen. Der Zusatz „Borussia“ wurde gewählt, da es sich um den Namen des im Wildschütz ausgeschenkten Bieres der Borussia-Brauerei handelte, die unweit des Borsigplatzes ihren Sitz hatte (heute Standort der Dortmunder Actien-Brauerei). Damit erhielt der Verein also den Namen des Lieblingsbiers der Gründer, die Namenswahl ist daher nicht als bewusster Ausdruck eines Nationalstolzes zu verstehen (Borussia ist die lateinisierte Bezeichnung für Preußen).

Nachdem Kaplan Dewald die Borussia-Mitglieder in der Messe am Heiligen Abend der Spaltung der Dreifaltigkeitsgemeinde bezichtigte und sie aus der Sodalität ausschloss, verließen einige der Gründungsmitglieder den Verein wieder, der Verein blieb aber bestehen. Der erste Vorsitzende des Vereins wurde Heinrich Unger, der bereits Mitte 1910 von diesem Amt zurücktrat. Nach einem sechswöchigen Intermezzo von Franz Risse folgte ihm Franz Jacobi, der den Verein bis 1923 leitete. Genau die Hälfte der 18 Vereinsgründer erlebten das zehnjährige Jubiläum des BVB nicht, da sie im Ersten Weltkrieg starben.

Am 19. Juni 1910 wurde die Leichtathletikabteilung von Borussia Dortmund in den Westdeutschen Spielverband (WSV) aufgenommen. Am 3. Dezember folgte auch die Fußballabteilung. Das erste reguläre Spiel fand 15. Januar 1911 gegen den VfB Dortmund statt und wurde 9:3 gewonnen. Die offizielle Spielkleidung besteht zu diesem Zeitpunkt aus einem blau-weiß gestreiften Hemd mit einer roten Schärpe und schwarzer Hose. Das erste Meisterschaftsspiel bestritt die Borussia am 10. September 1911 in Castrop-Rauxel gegen die Fußballmannschaft Spielabteilung des Turnerbundes Rauxel und wurde ebenfalls, diesmal mit 1:0, gewonnen.

Der Verein startete in der untersten Spielklasse (C-Klasse), belegte dort aber sofort den ersten Platz und stieg somit in die B-Klasse auf, wo man in der Saison 1911/12 den dritten Platz erreichte. Da zu diesem Zeitpunkt der WSV einen Aufnahmestopp verhängte, schlossen sich die Vereine Rhenania, Britannia und Deutsche Flagge der Borussia an. Aus diesem Grund wechselte der BVB am 14. Februar 1913 die Vereinsfarben. Das Hemd war nun zitronengelb mit einem schwarzen „B“ darauf. In der Saison 1913/14 stieg Borussia Dortmund erstmals in der Vereinsgeschichte in die damals höchste Spielklasse, die A-Klasse auf. Da die Saison 1914/15 wegen des Ersten Weltkriegs abgebrochen werden musste, konnte die Borussia ihre Erfolge zunächst nicht fortsetzen. Es fanden aber Freundschaftsspiele zugunsten des Roten Kreuzes statt.


1940 bis 1950 - Schwere Zeiten und erfolgreicher Neubeginn
Der Gewinn der Vizemeisterschaft 1942 läutete ein sportlich relativ erfolgreiches Jahrzehnt für Borussia Dortmund ein, das allerdings vom 2. Weltkrieg und der Diktatur des 3. Reich weiterhin überschattet wurde. Die durch Sozialdemokraten, Kommunisten und polnische Zuwanderer geprägte Dortmunder Nordstadt war eine Hochburg der Antifaschisten in Dortmund. Dies fand auch seinen Widerhall in dem tief in diesem Viertel verwurzelten BVB. So waren eine Reihe aktiver Vereinsmitglieder im Widerstand gegen die Nationalsozialisten tätig und nutzten dabei auch die Infrastruktur des Vereins, beispielsweise die Druckmaschinen zur Vervielfältigung von Flugblättern. Diesen mutigen Einsatz bezahlten eine Reihe dieser aktiven Borussen mit ihrem Leben, unter anderem Heinrich Czerkus - Vereinswart des Stadions und der Vereinsanlagen bis zu deren Enteignung - oder Franz Hippler - Vorsitzender der Handballabteilung des Vereins. Beide wurden noch am Karfreitag 1945 von der Gestapo ermordet (Mahnmal Bittermark). Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau des Vereins. Durch den Verlust vieler Spieler wurden viele Vereine in Deutschland praktisch zerstört. Auch der BVB musste sich aus den Wirren der damaligen Zeit befreien und zunächst eine Wiederzulassung erwirken. Doch bereits im August 1945 wurde auf der Roten Erde wieder Fußball gespielt.

Einer der wichtigsten Erfolge für Borussia Dortmund in den 40er Jahren war der Gewinn der Westfalenmeisterschaft 1947 gegen den FC Schalke 04, die man sich im Endspiel in Herne mit 3:2 sicherte. Dieser Sieg ging als die Wende im Westen in die Fußball-Geschichte des Ruhrgebietes und Westdeutschlands ein, da jahrzehntelang der Verein Schalke den Fußballsport im Revier beherrschte und der BVB nach diesem historischen Sieg fortan die Führung im Ruhrgebiets- und westdeutschen Fußball übernahm. Aber auch die Meisterschaften in den Saisons 1947/48 und 1948/49 in der neuen Oberliga West waren wichtige Ereignisse in der Vereinsgeschichte. Im Jahre 1949 stand der BVB erstmals im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen den VfR Mannheim, das jedoch mit 3:2 (nach Verlängerung) verloren ging.


1950 bis 1960 - Zwei Mal Deutscher Meister
Nachdem man sich 1949/50 zum dritten Mal in Folge die Westmeisterschaft gesichert hatte, traf die Borussia im Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft erneut auf den VfR Mannheim. Dieses Spiel verlor der BVB jedoch wieder, diesmal mit 1:3.

Der Erfolg der 40er Jahre setzte sich aber in den 50er Jahren fort. In der Saison 1952/53 gelang der Gewinn des vierten Titels in der Oberliga West.

Im Jahr 1954 fand in der Schweiz die Fußballweltmeisterschaft statt. Die deutsche Nationalmannschaft, zu der auch der BVB-Torwart Heinrich Kwiatkowski zählte, holte sich überraschend den Titel.

Bei Borussia Dortmund verlief die Saison 1955/56 genauso erfolgreich wie die vorherige. Man gewann die fünfte Westmeisterschaft, auf die der erneute Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft folgte. Der BVB besiegte den Karlsruher SC mit 4:2 und wurde zum ersten Mal Deutscher Meister. Im Jahr 1957 verteidigte Borussia Dortmund mit der gleichen Aufstellung wie im Vorjahr die Deutsche Meisterschaft mit einem 4:1 gegen den Hamburger SV, nachdem man sich die bis dato sechste Westmeisterschaft gesichert hatte.

1960 bis 1970 - Bundesliga und Europapokal
1960/61 verlor man das Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen den 1. FC Nürnberg mit 0:3. Im letzten Jahr vor der Einführung der Bundesliga, 1963, gewann der BVB zum dritten Mal die Deutsche Meisterschaft mit einem 3:1 gegen den 1. FC Köln. Den DFB-Pokal konnte man trotz des erstmaligen Erreichens des Finales nicht gewinnen. Borussia Dortmund beendete die Ära der Oberliga West als erfolgreichster Verein in der gesamten Geschichte dieser Klasse.

Nach dem der Start der neuen Bundesliga in der Saison 1963/64, Gründungsmitglied war natürlich der amtierende Deutsche Meister Borussia Dortmund, gehörte der Verein zu den Favoriten auf den Titel. Am Ende reichte es aber nur für den 4. Platz. Im Europapokal der Landesmeister, für den man sich eine Saison früher qualifiziert hatte, gelangte der BVB bis ins Halbfinale, nachdem man den Favoriten Benfica Lissabon eine Runde zuvor 5:0 besiegt hatte.

1965 erreichte Borussia Dortmund zum zweiten Mal das Finale des DFB-Pokals und schlug Alemannia Aachen mit 2:0. Auch im Europapokal der Pokalsieger schaffte es der BVB 1966 bis ins Finale. Hier traf man auf den Favoriten FC Liverpool, den man mit 2:1 (nach Verlängerung) besiegte. Dies war der erste europäische Pokalsieg einer deutschen Mannschaft. In der Bundesliga reichte es trotz Doppelbelastung zum Vizemeister.


1970 bis 1980 - Abstieg, neues Stadion, Wiederaufstieg
Das Ende des Jahrzehnts bedeutete für Borussia Dortmund auch das Ende der Bundesligazugehörigkeit. Da Stillstand in der Mannschaft herrschte, folgte 1972, 36 Jahre nach dem Aufstieg in die höchste Spielklasse, der Abstieg in die Regionalliga West.

Im Jahr 1974, als in Deutschland die Fußball-Weltmeisterschaft stattfand, bekam der BVB auch ein neues Stadion, das Westfalenstadion. Im Laufe der Jahre wurde es immer weiter ausgebaut und so das Fassungsvermögen deutlich erhöht.

Der Zweitklassigkeit entkam man in der Saison 1975/76. Dies gelang mit Rang Zwei in der neuen zweigleisigen 2. Bundesliga und Siegen in den Endscheidungsspielen um den Aufstieg gegen die Mannschaft des 1. FC Nürnberg (1:0 und 3:2). Im ersten Jahr der erneuten Bundesligazugehörigkeit erreichte der BVB den sicheren achten Rang. Durch das neue Stadion kam es zu einem Zuschauerboom ohnegleichen. Über 40.000 Menschen wollten im Schnitt die Heimspiele der Borussia sehen. Nicht einmal Schalke (als Vizemeister in dieser Saison und einem Stadion, das über 15.000 Menschen mehr fasste als das Westfalenstadion) konnte an die Zuschauerzahlen der Borussia herankommen. Der Meister aus Mönchengladbach hatte sogar nur etwa halb so viele Zuschauer wie der BVB.

1980 bis 1990 - Schulden, Talfahrt - Pokalsieger
In den 80er Jahren konnte der BVB nicht an die Erfolge der letzten Jahrzehnte anknüpfen. Zwar holte man 1980 den Trainer Udo Lattek, mit dem man 1980/81 fast die UEFA-Pokal-Qualifikation geschafft hätte, doch die erhofften Titel blieben vorerst aus. Nach Lattek begann zudem eine Phase ständiger Trainerwechsel, da in den 5 Jahren zwischen Frühjahr 1981 und Frühjahr 1986 zehn verschiedene Übungsleiter beim Verein tätig waren! Die Folge war eine sportliche Talfahrt, begleitet von finanziellen Eskapaden, die den Verein an den Rand der Zahlungsunfähigkkeit brachten: Der Verein verschuldete sich mit über 8 Millionen DM. Infolgedessen ernannte das Amtsgericht Dortmund am 23. Oktober 1984 einen Notvorstand. Präsident wurde Dr. Reinhard Rauball. Als Vizepräsident wurde ihm Dr. Gerd Niebaum zur Seite gestellt, der 1986 das Amt des Präsidenten übernahm. Sportlich blieb es bei der Talfahrt. 1984/85 konnte man sich noch auf den 14. Platz retten. In der darauf folgenden Saison ging es jedoch in die Relegation. Gegen Fortuna Köln musste die Borussia drei Mal antreten. Das Hinspiel wurde 2:0 verloren. Im Rückspiel siegte man 3:1 und erwirkte so ein weiteres Spiel. Das erforderliche dritte Spiel konnte Borussia Dortmund mit 8:0 im Düsseldorfer Rheinstadion für sich entscheiden und so einen zweiten Abstieg aus der Bundesliga nach 1972 verhindern. Mehr als 30.000 Borussen begleiteten damals ihren Verein zu diesem Schicksalsspiel ins Rheinstadion.

Ende der 80er Jahre lief es wieder erfolgreicher. In der Saison 1986/87 erreichte man Platz 4 und somit die Teilnahme am UEFA-Pokal. Im DFB-Pokal 1989 kam man bis ins Finale und besiegte Werder Bremen mit 4:1. Der erste Titel seit 23 Jahren und gleichzeitig der zweite DFB-Pokal-Sieg für den BVB war perfekt. Mehr als 40.000 BVB-Fans begleiteten ihre Borussia nach Berlin ins (mit 76.000 Zuschauern ausverkaufte) Olympiastadion - noch nie zuvor wurde ein Deutscher Fußball-Verein bei einem Pokalfinale von derart vielen Fans unterstützt. Eine viertel Million begeisterter Menschen empfing die Mannschaft am nächsten Tag in Dortmund.


1990 bis 2000 - Hitzfeld, der Meistermacher
Nach den mageren 80er Jahren waren die 90er Jahre für den BVB wieder ein sehr erfolgreiches Jahrzehnt, welches aber neben seinen Höhen auch Tiefen besaß.

Geprägt wurden die 90er vor allem durch die großen Spiele gegen Juventus Turin (UEFA-Cups 1992/1993 - Finale und 1994/1995 - Halbfinale, Champions League 1996/1997 - Finale) und die beiden Meisterschaften 1994/95 und 1995/96.

1991 wurde der in Deutschland damals relativ unbekannte Ottmar Hitzfeld vom Grasshopper-Club Zürich verpflichtet, was sich als echter Glücksgriff für die Borussia herausstellen sollte. Schon in seiner ersten Saison 1991/92 war man dem Erfolg sehr nah, der Meistertitel wurde erst am letzten Spieltag verspielt. Dennoch empfingen 30.000 BVB-Fans am Folgetag die Mannschaft der Borussia am Dortmunder Rathaus. Im UEFA-Pokal kam man auch so weit wie lange nicht mehr. 1993 erreichte Borussia Dortmund das Finale, unterlag aber mit 3:0 und 3:1 dem Favoriten Juventus Turin.

Doch der Erfolg sollte nicht ausbleiben. 1995 hieß der Deutsche Meister wieder BVB. In einer spannenden Saison sicherte man sich den Titel vor Werder Bremen. Der erste Meistertitel des BVB nach 32 Jahren blieb nicht ohne Folgen: Nach Polizeiangaben und seriösen Medien-Schätzungen feierten am Tag nach dem Titelgewinn rund um den Empfang der Meistermannschaft am Dortmunder Rathaus mehr als 500.000 BVB-Fans den Deutschen Meister BVB in den Straßen und auf den Plätzen Dortmunds. Auch in der darauf folgenden Saison 1995/96 behielt Borussia Dortmund die Oberhand. Zwar gab es einige Rückschläge durch viele Verletzungen, aber letztendlich holte sich der BVB 1996 die bis dahin fünfte Meisterschale.

Auch auf europäischer Bühne waren die Borussen erfolgreich: 1997 erreichte man das Finale der Champions League. Im Spiel gegen Juventus Turin konnte man sich durch ein 3:1 die begehrte Trophäe sichern. Obwohl die UEFA für diesen Tag offensichtlich hauptsächlich darauf bedacht war, Sponsoren und VIPs mit Karten zu versorgen (der BVB und Juventus bekamen jeweils 17.200 Karten, was von den BVB-Fans als eindeutig zu wenig bewertet wurde), waren dennoch 25.000 BVB-Fans bei diesem Finale im ausverkauften Münchener Olympiastadion zugegen. Im selben Jahr gewann man auch den Weltpokal durch ein 2:0 gegen Cruzeiro Belo Horizonte.

Nach den großen Erfolgen kam aber der Umbruch. Der langjährige Trainer Ottmar Hitzfeld verließ den Verein, das Stadion wurde weiter ausgebaut und auch der Kader veränderte sich. Neben vielen älteren Leistungsträgern, die die Mannschaft verließen, kamen auch viele Neulinge, von denen sich aber nur wenige als Leistungsträger herausstellten. So ging es stetig bergab. Die Saison 1999/2000 war der unrühmliche Tiefpunkt der Talfahrt. Nur durch den erfahrenen Trainer Udo Lattek entging der BVB dem Abstieg aus der Bundesliga.

Ab 2000 - Börsengang, Meisterschaft und wirtschaftliche Krise
In den letzten Jahren gab es in Dortmund einen weiteren Umbruch. Am 28. November 1999 beschloss die Mitgliederversammlung die Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung in die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA. Als erster Fußballbundesligist ging Borussia Dortmund am 31. Oktober 2000 an die Börse. Der Ausgabekurs der BVB-Aktie lag seinerzeit bei 11 Euro. Man platzierte 13,5 Millionen Aktien an der Börse, die einen Emissionserlös von 165 Millionen Euro brachten.

Von 2000 bis 2004 war der frühere Erfolgsspieler Matthias Sammer Cheftrainer. Ein großer Teil der Einnahmen aus dem Börsengang wurde in die Aufrüstung der Mannschaft gesteckt. Es kamen Spieler wie Tomáš Rosický, Jan Koller, Marcio Amoroso, Ewerthon und Evanilson .

2002 wurde Borussia Dortmund überraschend zum sechsten Mal Deutscher Meister vor Bayer Leverkusen, das an den letzten drei Spieltagen noch eine Fünf-Punkte-Führung verspielte.

In derselben Saison erreichte der BVB das UEFA-Pokal-Finale, wo man Feyenoord Rotterdam knapp mit 2:3 unterlag. Zuvor wurde durch eine Galavorstellung der AC Mailand mit 4:0 im Hinspiel des Halbfinals in Dortmund ausgeschaltet.

Die Jahre ab 2002 gestalteten sich jedoch weit weniger erfolgreich. In der Saison 2002/03 schied der BVB bereits in der Champions League-Zwischenrunde aus. Ein Jahr später scheiterte der Verein schon in der Champions-League-Qualifikation und erreichte damit „nur“ den UEFA-Pokal, aus dem man aber auch bereits in der 2. Runde ausschied. In der Saison 2003/04 versäumte der Verein sogar eine Qualifikation für den UEFA-Pokal.

Durch die letzten Misserfolge leidet der Verein unter erheblichen finanziellen Lasten. Allein im Geschäftsjahr 2003/04 erwirtschaftete die KGaA ein Minus von über 60 Millionen Euro, der Schuldenstand erhöhte sich auf über 118 Millionen Euro. Infolgedessen sah sich die KGaA gezwungen, teure Spieler (darunter auch Leistungsträger wie Torsten Frings) abzugeben. Kritiker werfen der Vereinsführung unprofessionelles Handeln vor; der Verein habe sowohl Millionen aus dem Börsengang als auch die Einnahmen aus dem Verkauf des Westfalenstadions „vernichtet“.

Inzwischen liegt die Notierung der BVB-Aktie weit unter dem Ausgabekurs. Die Krise führte zum Abtritt der Verantwortlichen um den langjährigen Präsidenten Gerd Niebaum und den ebenfalls seit über zehn Jahren amtierenden Manager Michael Meier. Zumindest die Lizenz für die Saison 2005/06 ist nach einem finanziellen Kraftakt gesichert. Der BVB zog nach einer turbulenten Saison 2004/2005 mit dem 7. Platz und 55 Punkten in den UI-Cup ein, welcher bei einem Finalsieg zur Teilnahme an der ersten Runde des UEFA Cups berechtigt hätte. Nach einer sportlich beängstigend schwachen Hinrunde absolvierte die Mannschaft die erfolgreichste Rückrunde in der BVB-Bundesligageschichte.

Zur Saison 2005/2006 wurden als Neueinkäufe der schweizer Nationalspieler Philipp Degen, der ablösefrei vom FC Basel kam, der holländische Torwart Dennis Gentenaar (ablösefrei von NEC Nijmegen), der vom LR Ahlen kommende Torhüter Bernd Meier und der Südafrikaner Delron Buckley von Arminia Bielefeld vorgestellt. Zwar scheiterte der BVB im UI-Cup am tschechischen Vertreter Sigma Olomouc und DFB-Pokal beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig, allerdings erreichte man in der Liga einen zufriedenstellenden 7. Tabellenplatz.

Ab der Saison 2006/07 wird RAG Trikotsponsor des BVB sein. Der Vertrag sichert dem BVB geschätze 7 Mio. Euro pro Jahr zu, Vertragslaufzeit sind zunächst zwei Jahre. Am 13. Mai 2006 gab Borussia Dortmund bekannt, dass der Signal Iduna Park zurückerworben werden soll. Derzeit gehören 48,8 Prozent der Anteile der KGaA und 51,2 Prozent einer Vermietungsgesellschaft. Der Kaufpreis soll 57, 2 Mio. Euro betragen und von der US-Investmentbank Morgan Stanley fremdfinanziert werden. Der BVB verspricht sich durch den Rückkauf eine jährliche Entlastung von vier bis fünf Millionen Euro. Voraussetzung für das Geschäft ist eine Zustimmung der Anteilseigner der Fondsgesellschaft, der Aufsichtsgremien des BVB sowie einiger Banken und Bürgen.[1]



Historische Siege und Niederlagen
Im Folgenden werden historisch wichtige Siege und Niederlagen von Borussia Dortmund aufgezählt, die durch ihre Besonderheiten wie zum Beispiel Tore im zweistelligen Bereich bekannt geworden sind.


Siege
Der erste Sieg im Revierderby gegen den Rivalen FC Schalke 04 gelang dem BVB in der Saison 1943/44 im Stadion Rote Erde mit 1:0. Das entscheidende Tor schoss Borussias erster Nationalspieler August Lenz.

Der bislang höchste Sieg gegen Schalke 04 erreichten die Borussen in der Saison 1965/66 - der BVB gewann mit 7:0.

Im Europapokal der Landesmeister gelang Borussia Dortmund in der Saison 1963/64 ein als sensationell empfundener 5:0-Heimsieg gegen Benfica Lissabon. Nachdem man im Viertelfinale gegen Dukla Prag bestand, kam im Halbfinale das Aus gegen den späteren Wettbewerbssieger Inter Mailand.

Dafür konnte sich Borussia Dortmund in der Saison 1965/66 als erste deutsche Mannschaft überhaupt einen Europapokal sichern, als im Endspiel im Hampden Park (Glasgow) der FC Liverpool mit 2:1 besiegt wurde.

Ihren höchsten Bundesligaheimsieg konnten die Borussen am 6. November 1982 mit 11:1 gegen Arminia Bielefeld feiern (Halbzeitstand 1:1, in diesem Spiel schoss Manni Burgsmüller 5 Tore).

Der höchste Auswärtssieg in der Bundesliga gelang dem BVB am 7. Januar 1967 bei Fortuna Düsseldorf (5:0). Ein Tor mehr schoß der BVB sogar beim 6:1 Auswärtssieg beim 1. FC Köln am 23. August 1994. Erwähnenswert auch die Höhe der Siege gegen den Vfb Stuttgart in der Saison 1995/1996. Nach einem 6:3 Heimsieg am 16. September 1995, erzielten die Borussen mit einem 5:0 im Rückspiel am 16. März 1996 einen der höchsten Auswärtssiege ihrer Geschichte.

Am 28. Mai 1997 gewann Borussia Dortmund als erste deutsche Mannschaft die Champions League. Im Finale von München traf der BVB auf den Favoriten Juventus Turin. Der BVB hatte sich gegen AJ Auxerre (Hinspiel 3:1 und Rückspiel 1:0) und Manchester United (Hinspiel 1:0 und Rückspiel 1:0) ins Finale gekämpft. Der BVB gewann das Spiel mit 3:1.


Niederlagen
Zu trauriger Berühmtheit gelangte am 20. Oktober 1940 die 0:10-Niederlage gegen den SV Arminia 08 Marten.

Im ersten Spiel der Bundesliga am 24. August 1963 traf der BVB auf Werder Bremen. Zwar verlor die Borussia mit 3:2, aber Friedhelm Konietzka schoss nach weniger als einer Minute das damit frühste Tor der Bundesligageschichte.

In der Abstiegssaison 1971/72 verlor der BVB gegen den FC Bayern München mit 1:11.

Die höchste Bundesliga-Niederlage war am letzten Spieltag der Saison 1977/1978 ein 0:12 gegen Borussia Mönchengladbach. Mönchengladbach stand punktgleich an der Tabellenspitze mit dem 1. FC Köln. Die Kölner hatten das bessere Torverhältnis und spielten gegen die bereits abgestiegene Mannschaft vom FC St. Pauli. Nur durch ein 5:0 der Kölner wurde die 0:12 Niederlage nicht zu einem Bundesligaskandal, da die Kölner mit 3 Toren Vorsprung Deutscher Meister wurden. Gleichzeitig war es die höchste Schlappe einer Mannschaft in der Bundesliga überhaupt und führte zur Entlassung des Trainers Otto Rehhagel, der von den Medien danach auch abfällig Otto Torhagel genannt wurde.

Am 8. Mai 2002 verpasste Borussia Dortmund gegen den niederländischen Vertreter Feyenoord Rotterdam den Uefa-Cup-Sieg. Das Endspiel, das in Rotterdam stattfand, verlor der BVB mit 2:3, außerdem flog Jürgen Kohler nach einigen Minuten, in einem der letzten Spiele seiner Karriere, wegen eines Foulspiels vom Platz. Mit einem Sieg wäre Borussia Dortmund erst die sechste europäische Mannschaft gewesen, die alle nationalen und internationalen Titel gewonnen hat.


Torschützenkönige
In der damaligen Oberliga West konnte sich August Lenz mit 22 Treffern in der Saison 1947/48 in die Liste der Torschützenkönige eintragen.

Adi Preißler wurde 1949 mit 25 Toren und 1950 mit 24 Toren Torschützenkönig der Oberliga West. Bis heute ist er mit 168 Toren der Rekordtorschütze des BVB.

Bisher konnten sich zwei Borussen die Torjägerkanone der Bundesliga holen. In den Saisons 1965/66 und 1966/67 war der Gewinner Lothar Emmerich. Er erzielte dabei 31 bzw. 28 Tore. Marcio Amoroso gewann 2001/2002 mit 18 Treffern die Kanone.

Die meisten Bundesligatore für die Borussia schoss Manni Burgsmüller, der in seiner Zeit beim BVB zwischen 1976 und 1983 in 224 Spielen insgesamt 135 Treffer erzielte.


Stadien

Weiße Wiese
Der erste Austragungsort für die Heimspiele des BVB war die Weiße Wiese.

Die Weiße Wiese befand sich an der Wambeler Straße in unmittelbarer Nähe des Borsigplatzes und der Industrieanlagen der Hoesch-Hüttenwerke im Dortmunder Norden. Ursprünglich war die Weiße Wiese ein städtischer Ballspielplatz mit Laufbahn und Sprunggrube. Die Tore bestanden aus Kanthölzern und Querlatten und wurden nach den Spielen stets abgebaut.

1924 wurde die Weiße Wiese durch Borussia Dortmund in Eigenregie zu einem Stadion für 18.000 Besucher ausgebaut und in Borussia-Sportpark umbenannt.


Rote Erde

Stadion Rote ErdeIm Jahr 1937 zog Borussia Dortmund in das neuerrichtete Stadion Rote Erde um. Das Stadion Rote Erde Dortmund, früher Kampfbahn Rote Erde genannt, wurde 1926 an der Strobelallee erbaut. Es liegt unmittelbar neben dem Signal Iduna Park und den Westfalenhallen.

Nach seiner Eröffnung war es ab 1937 bis zur Eröffnung des Westfalenstadions die Heimat der Borussia. Zwischenzeitlich verfügte die "Kampfbahn" in den 60er Jahren aufgrund einer zusätzlich aufgebauten Holz-Stehtribüne über eine Kapazität, die 42.000 Zuschauer zuließ. Die legendären Spiele zum Erreichen des Europapokals der Pokalsieger fanden hier statt.

Das Stadion Rote Erde dient heute als Spielstätte der BVB Amateure.


Westfalenstadion

WestfalenstadionAm 2. April 1974 wurde das neue Stadion eröffnet. Die neue Spielstätte der Profimannschaft in der 2. Bundesliga und nach dem Aufstieg 1976 in der 1. Bundesliga ist das 'Westfalenstadion', im Rahmen der WM 1974 Austragungsort mehrerer Spiele. Die Kosten für den Bau beliefen sich damals auf 34 Millionen DM.

Das Stadion bot Platz für 54000 Zuschauer, wobei beide Hintertortribünen damals noch Stehplätze anboten. 1992 wurde das Fassungsvermögen durch die Umrüstung von Steh- in Sitzplätze auf der Nordtribüne auf 42.800 Zuschauer reduziert. Mit den sportlichen Erfolgen der Borussia in den 90er Jahren wurde auch das Westfalenstadion schrittweise ausgebaut. Im Rahmen der Ausbaustufe eins wurden die West- und Osttribüne 1995 um einen Oberrang mit jeweils 6.000 Sitzplätzen aufgestockt. In einer zweiten Ausbaustufe konnte die Zuschauerkapazität 1998 auf 68.600 erhöht werden. Dabei wurde auch die Südtribüne, die Fantribüne der treuen Anhänger, auf 25.000 Plätze erweitert und somit zu Europas größter Stehplatztribüne ausgebaut. Die Kosten für beide Bauphasen beliefen sich auf 110 Millionen Mark. Die dritte Ausbaustufe, die die Schließung der bisher noch offenen Ecken vorsah, bescherte dem Westfalenstadion eine Erhöhung des Fassungsvermögens um 14.499 Zuschauer auf nun 83.000 Plätze in Ligabetrieb. Dies machte das Dortmunder Stadion zur größten „Fußball Oper“ Deutschlands. Dieser Ausbau wird durch die Tatsache bestätigt, dass der BVB europaweit mit knapp 79.000 Besuchern den mit Abstand größten Zuschauerschnitt vorweisen kann.


Signal Iduna Park

Südtribüne des Signal Iduna ParksIm Rahmen des Sanierungsprogramms musste der BVB auch eine Vermarktung des Stadionnamens in Kauf nehmen. Das Versicherungsunternehmen Signal Iduna hat die Namensrechte am Westfalenstadion erworben. Seit dem 1. Dezember 2005 heißt das Stadion daher „Signal Iduna Park“. Mit den dadurch erzielten Einnahmen will der BVB den finanziellen Konsolidierungskurs fortführen.

Die Umbenennung des Westfalenstadion wurde von der Fanszene und von der Dortmunder Bürgerschaft äußerst kritisch aufgenommen. Der alteingesessene Name bedeutete für viele Meschen ein gewisses Maß an Identifikation. In aktuellen Interviews mit dem Spielerkader fällt auch heute noch sehr zum Unwillen der Werbetreibenden häufig das Wort Westfalenstadion, welches dann in der Regel in einem Nachsatz zum Signal Iduna Park korrigiert wird. Desweiteren hat die Dortmunder Bezirksvertretung Innenstadt-West Anfang des Jahres 2006 beschlossen, die Straße von der Stadtbahnhaltestelle zum Stadion "Am Westfalenstadion" zu nennen, um damit die Erinnerung an den alten Namen aufrecht zu erhalten. Der Verein hatte offiziell den alternativen Vorschlag "August-Lenz-Weg" befürwortet und zeigte sich über die Entscheidung enttäuscht.

Bei der WM 2006 werden neben vier Vorrundenspielen auch ein Achtelfinal- und ein Halbfinalspiel im Westfalenstadion stattfinden. Weil die FIFA nur offiziellen WM-Sponsoren die Werbung innerhalb der Stadion zubilligt, wird der Signal Iduna Park während der WM wieder in Westfalenstadion umbenannt. Im Zuge der Vorbereitung auf dieses Großereignis fanden einige Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen statt, bei denen unter anderem auch die Kapazität leicht verringert wurde. Mit derzeit 81.264 Zuschauerplätzen ist es aber immer noch das größte Stadion Deutschlands.


Trainingsgelände Brackel
Auf dem ehemaligen Flughafen Dortmund-Brackel wurden gemäß der Vorgaben des DFB ein Trainingsgelände errichtet. Aufgrund der finanziellen Probleme des Vereins konnte das lange angedachte Trainingsgelände nicht in Eigenregie realisiert werden. Die Dortmunder Stadtwerke übernahmen den Part als Investor und seit Anfang 2006 kann der Ballspielverein das Gelände nutzen. Die Übergabe an den Verein erfolgt am 10. Mai 2006. Borussia Dortmund tritt hier als Mieter für die kommenden 20 Jahre auf. Nach 17 Jahren kann der Verein das Gelände übernehmen.

Zum Traningsgelände gehören vorerst vier Rasenplätze, davon zwei beheizt und einer wetterunabhängig mit einer Kunstrasendecke versehen. Alle Trainingsplätze sind mit einer Flutlichtanlage versehen. Neben den Trainingsplätzen ergänzt ein 1700 qm Funktionsgebäude mit Umkleidebereich mit Entmüdungsbecken, Sauna und einem Presseraum.

Ab Herbst 2006 wird das Trainigsgelände um weitere drei große und zwei kleine Trainingsplätze ergänzt.

Mit dem Trainingsgelände Brackel verfügt die Fußballabteilung Borussia Dortmunds erstmalig über eine Anlage , die von allen Mannschaften des Vereins, angefangen bei den U9-Junioren bis zur Profi-Abteilung, gemeinsam genutzt wird. Der Verein erhofft sich dadurch eine bessere Kommunikation zwischen den einzelnen Mannschaften.


Die Fans des BVB

Fans von Borussia Dortmund
"Wir sind Deutscher Meister!" (2002)Die Anhänger des Fußballvereins Borussia Dortmund stellten in der Saison 2004/2005 mit ca. 1,4 Millionen Zuschauern im Westfalenstadion (knapp 76.000 pro Spiel) wiederholt einen neuen Bundesliga- und Europarekord auf. Der BVB verkauft für jede Saison etwa 50.000 Dauerkarten - so viele wie kein anderer deutscher Verein. Außerdem gehören dem BVB etwa 30.000 Mitglieder an.

Borussia Dortmund hat über 650 offizielle Fanclubs in der ganzen Welt. Mehr als 25.000 BVB-Fans sind darin organisiert. Schwerpunktmäßig kommen die Fans der Borussia allerdings aus Dortmund und dem umliegenden westfälischen Umland. Neben Dortmund sind insbesondere Hagen, Hamm, der Ennepe-Ruhr-Kreis, der Kreis Unna, der östliche Teil vom Kreis Recklinghausen, der Kreis Soest sowie das Sauerland und das Siegerland BVB-Fan-Hochburgen, in denen kein anderer Verein mehr Fans hat als Borussia Dortmund. Die fanatischsten unter ihnen verfolgen die Heimspiele ihrer Borussia auf der Südtribüne des Signal Iduna Parks - der mit etwa 25.000 Plätzen größten Stehplatz-Tribüne Europas. Die Fans des BVB haben national wie international aufgrund ihrer besonderen Vereinsliebe und Begeisterungsfähigkeit einen hohen Bekanntheitsgrad. Zudem lag der Zuschauerdurchschnitt der letzten Jahre ungeschlagen vor allen anderen europäischen Fußballvereinen.

Neben zahlreichen für ihre Liebe zum Fußball und zum Verein bekannten Fangruppen gibt es aber auch beim BVB, wie bei anderen Fußballclubs auch, Zusammenschlüsse rechtsradikaler Hooligans. Ende der 80er Jahre machte die Borussenfront bundesweite Schlagzeilen. Der Verein begegnete diesem Phänomen durch die Einrichtung eines Fanbeauftragten und Arbeitsprojekte im Vereinsumfeld.



Vereinslieder
Das offizielle Vereinslied ist seit den dreißiger Jahren Wir halten fest und treu zusammen. Von diesem Lied existieren zwei Versionen: In der originalen und mittlerweile wieder gültigen Fassung tauchen im Refrain die Worte Ball Heil Hurra, Borussia auf. Zwischenzeitlich hatte die frühere Vereinsführung um Gerd Niebaum diese Passage durch das nach eigenem Verständnis „politisch korrekte“ Hipp Hipp Hurra, Borussia ersetzt. In der Mitgliederversammlung 2005 wurde auf Antrag der Fanabteilung die alte Version des Vereinsliedes wieder zum offiziellen Vereinslied erklärt.

Wie wichtig das Vereinslied für Borussia Dortmund und speziell für seine Fans ist, merkte man während der Finanzkrise, die Borussia Dortmund in den Jahren 2004 und 2005 durchmachen musste. Die Zeilen Wir halten fest und treu zusammen schweißten die Fans auf der Südtribüne zusammen und gaben ihnen Mut weiterhin Borussia Dortmund die Treue zu halten.

Noch populärer ist das Lied Heja BVB (von Karl-Heinz Bandosz gesungen) aus dem Jahr 1977, das oftmals für das Vereinslied gehalten wird. Es wird direkt vor dem Beginn eines jeden Spiel des BVB intoniert, bei Auswärtsspielen singen die mitgereisten Fans ohne Unterstützung aus den Lautsprechen. Daneben existieren natürlich noch eine Reihe anderer Fanlieder wie etwa Borussia, Olé, jetzt kommt der BVB, Leuchte auf, mein Stern Borussia oder auch You'll never walk alone und der Triumphmarsch aus Aida, die ebenfalls von verschiedenen Künstlern interpretiert worden sind und regelmäßig im Stadion gespielt und von den Fans mitgesungen werden.






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